|
Herr Althoff begrüßt uns am Eingang; er erzählt einiges zur Historie des Museums - entstanden aus dem einstigen Niederrhein Museum. Aber jetzt steht es an historischem Ort (hier floss früher der alte Rhein) und mit viel mehr Platz.
Die Sammlung Köhler-Osbahr zeigt überwiegend Münzen und Schmuck aus aller Welt. Wir beginnen mit der Kammer "Vormünzliche" Zahlungsmittel - entstanden ab ca. dem 8. Jh vor der Zeitenwende. Wir sehen metallisches Blech in Messer- und Spatenformat, aber auch Schmuck, gepresste Teebarren, Salzblöcke, Perlen und Kaurischnecken.
In der zweiten Kammer sind griechische und römische Münzen, ab ca. dem 7. Jh vor Christi, ausgestellt. Diese gehören zum umfangreichsten Fundus im Hause mit ca. 3.000 griechischen und 2200 römischen Münzen.
Hier finden wir auch die Spezial-Ausstellung zu den Münzen aus der Stadt Anemurion. Es gehört zu den großen Glücksmomenten, dass die Stiftung zwei umfangreiche Sammlungen zu diesem Thema gerade ankaufen konnte. Aufgrund unserer Veranstaltung von letzter Woche waren wir hervorragend vorgebildet. Es tun sich eine Reihe von Fragen auf, die Herr Althoff sehr umfassend und anschaulich beantwortet.
Eine sehr gelungene Veranstaltung, die den Vortrag von Prof. Ziegler von letzter Woche hervorragend abrundet.
|